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In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit

Seitdem ich zum ersten Mal Der Herr der Ringe im Kino sah, wollte ich unbedingt ein Mal durch das bezaubernde Auenland spazieren. 15 Jahre später wurde dieser Kindheitstraum endlich wahr und es war absolut genial.

Allerdings ist schade, dass man so wenig Zeit hat anzuhalten, ein paar Bilder zu knipsen und die unzähligen Details des Filmsets wahrzunehmen. Da stehen Gläser mit echtem Honig vor der Hobbithöhle des Imkers und man sieht Kleidung auf der Wäscheleine trocknen. Der Garten ist voller Gemüse, das die Mitarbeiter ernten und mit nach Hause nehmen dürfen.

Liebe zum Detail

Auf unserer Tour durch das Auenland lernten wir allerlei Wissenswertes; das Filmset für die ersten drei Filme (Der Herr der Ringe, Dreharbeiten begannen 12/1999 und dauerten drei Monate) war für den temporären Gebrauch gedacht und wurde aus unbehandeltem Holz, Sperrholz und Styropor angefertigt. Als das Set für die Hobbit Filme wieder errichtet werden sollte, dauerte es fast zwei Jahre die nun permanente Attraktion anzufertigen – die eigentlichen Filmarbeiten dauerten jedoch nur 12 Tage.

Beutelsend, das Zuhause von Bilbo und Frodo Beutlin

Des Weiteren wurde die Eiche über Beutelsend im nahen Matamata gefällt und gewissenhaft am Set wieder zusammengebaut. Hunderttausende handbemalte Blätter aus Taiwan wurden einzeln am Baum verdrahtet – welcher nur für wenige Sekunden im Film zu sehen ist.

Falls du ein Fan von Frodo & Co bist, würde ich dir einen Besuch im ‘echten’ Mittelerde wärmstens empfehlen – das Set wurde mit viel Liebe zum Detail errichtet und für ein paar Stunden kann man so tun als wäre man ein kleiner Mensch mit großen, haarigen Füßen.

Die Mühle und der See vor dem Grünen Drachen

Und wenn man ein wenig Glück mit dem Wetter hat, kann man sein Freigetränk am See vor dem kultigen Grünen Drachen genießen. Prost!

Und bald wird eine Zeit kommen, da die Hobbits das Schicksal aller bestimmen.
– Galadriel

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